• de
  • fr
  • it
  • en
  • Preisträger/innen
    • Preis 2025
    • Preisträger 2025
    • Bisherige Preisträger/innen
    • Spätere Nobelpreisträger
  • Nomination
    • Nomination 2026
  • Preisverleihung
    • Die Preisverleihung 2025
    • Die Preisverleihung 2024
    • Die Preisverleihung 2023
    • Die Preisverleihung 2022
    • Die Preisverleihung 2021
    • Die Preisverleihung 2020
    • Die Preisverleihung 2019
    • Die Preisverleihung der Vergangenheit
    • Die Preisverleihung 2018
  • Aktivitäten
    • Workshop 2025
    • Lecture 2025
    • Workshop 2024
    • Lecture 2024
  • Marcel Benoist
    • Der Stifter
    • Das Vermächtnis
  • Stiftung
    • Die Stiftung
    • Aktuell
    • Der Stiftungsrat
    • Das Patronatskomitee und der Freundeskreis
    • Stiften Sie Exzellenz!
    • Das Stiftungsvermögen
    • Kontakt
  • Preisträger/innen
    • Preis 2025
    • Preisträger 2025
    • Bisherige Preisträger/innen
    • Spätere Nobelpreisträger
  • Nomination
    • Nomination 2026
  • Preisverleihung
    • Die Preisverleihung 2025
    • Die Preisverleihung 2024
    • Die Preisverleihung 2023
    • Die Preisverleihung 2022
    • Die Preisverleihung 2021
    • Die Preisverleihung 2020
    • Die Preisverleihung 2019
    • Die Preisverleihung der Vergangenheit
    • Die Preisverleihung 2018
  • Aktivitäten
    • Workshop 2025
    • Lecture 2025
    • Workshop 2024
    • Lecture 2024
  • Marcel Benoist
    • Der Stifter
    • Das Vermächtnis
  • Stiftung
    • Die Stiftung
    • Aktuell
    • Der Stiftungsrat
    • Das Patronatskomitee und der Freundeskreis
    • Stiften Sie Exzellenz!
    • Das Stiftungsvermögen
    • Kontakt

Michel Cuénod

Preisträger 1979: Michel Cuénod

«[…] in Anerkennung seiner wesentlichen Beiträge zur Kenntnis der Gehirnfunktionen, insbesondere über den Stofftransport in Nervenzellen und über das Wesen von Neurotransmittern, d.h. den chemischen Mittlern der Signalübertragung im Nervensystem.»

C. wählte als Versuchstier die Taube und untersuchte die Art und Weise der neuronalen Übertragung von visueller Information. Anders als bei den meisten Säugern leiten bei Vögeln die Nervenfasern des Sehnervs ihre Information nur zu einer Hemisphäre, sodass die andere Seite als Kontrollanordnung verwendet werden kann. Mit biochemischen und autoradiographischen Arbeiten über den raschen axoplasmatischen Transport von Makromolekülen im visuellen System der Taube sei es C. gelungen, nicht nur die transportierten Moleküle biochemisch zu charakterisieren, sondern gleichzeitig die funktionale Bedeutung des axoplasmatischen Transports herauszustellen (das Axoplasma ist das Zytoplasma der Nervenfaser, des Axons, also des Fortsatzes der Nervenzelle). Wichtige Resultate hätten ebenfalls C. s Arbeiten zur biochemischen Bestimmung von Neuronen in Bezug auf die von ihnen verwendeten Transmittersubsanzen erbracht. C. habe nachweisen können, dass die Transmittersubstanzen nicht nur sehr selektiv und effizient von den Nervenenden aufgenommen, sondern sogleich rückwärts in den Zellkörper transportiert werden (‘retrograde Charakterisierungsmethode’). Diese Methode habe neue Perspektiven für das Verständnis der neuronalen Abläufe eröffnet und sich bereits in andern Nervensystemen bewährt (z.B. im nigrostriatalen Bereich).

Kontakt

Marcel Benoist Stiftung
Staatssekretariat für Bildung,
Forschung und Innovation SBFI
Einsteinstrasse 2
CH – 3003 Bern
Schweiz

  • Impressum